Volkschor Thalia 1903

Frankfurt am Main - Zeilsheim e.V.

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Thalia-Caféhaus mit Shantys

Zeilsheim  Der Vorverkauf läuft: Beim Thalia-Caféhaus in der Stadthalle an der Bechtenwaldstraße 17 heißt es am Sonntag, 17. März, „Leinen los, Thaliano“ - der Volkschor Thalia hat sich für dieses Konzert bei Kaffee und Kuchen die Sängervereinigung Sulzbach und den Shanty-Chor Oberursel eingeladen. Die Seebären vom Taunus pflegen das traditionelle Liedgut der Shantys und sind an der Nordsee- und Ostseeküste gerngesehene Gäste. Aber auch die beiden Chöre unter Leitung von Heinz Marosch wollen ihre Zuhörer an diesem Nachmittag mit alten und neuen Melodien über das Meer erfreuen. Einlass ist um 14 Uhr, los geht’s um 15 Uhr, und Karten gibt es zu 15 Euro an den bekannten Vorverkaufsstellen: bei Lotto-Hessen Ahmad (Neu-Zeilsheim 38), im Touristik-Center Kunze (Alt-Zeilsheim 7) und bei Schreibwaren Back (Lenzenbergstraße 77). Auch an der Tageskasse wird es wohl noch Eintrittskarten geben; wer sie im Vorverkauf besorgt, hilft den Organisatoren aber, den Kuchenbedarf abzuschätzen. red

Thalia-Chor verdoppelt seine Stimmzahl - einmalig

Zeilsheim  „Singen ist gut für die Atmung, das Gedächtnis und macht außerdem glücklich“, sagt Beate Novy. Die Vorsitzende des Volkschors Thalia weiß es und will zusammen mit Chorleiter Heinz Marosch andere davon überzeugen. Deswegen hatte der Chor am Samstag zum Volksliedersingen in einen Clubraum der Zeilsheimer Stadthalle geladen und die rund 25 Frauen und Männer des Chores kamen, was die Gäste anging, auf die doppelte Stimmzahl. Denn der Chor sang zwar, wie gewohnt, Stücke aus seinem Repertoire wie „Liebe das Leben (Carpe Diem)“ oder „Malaika“, aber diesmal ging es ums Mitsingen: Heinz Marosch spielte auf seinem Akkordeon Volkslieder wie „Auf du junger Wandersmann“, „Alle Vögel sind schon da“ oder „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, und das doppelte Dutzend Besucher stieg stimmgewaltig mit ein - viele kannten die Lieder noch aus Kindertagen, fühlten sich an Fahrten oder Freizeiten erinnert. Und so leuchteten bei vielen die Wangen, als sie von „Vöglein und Hirschlein“, von „Sang und Schalle“ und von „Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren“ sangen. Und wer nun mehr will, kommt einfach donnerstags um 19.30 Uhr zur Chorprobe in die Zeilsheimer Stadthalle. hv

Vier Konzerte gestemmt

ZEILSHEIM - Thalia blickt zufrieden zurück - und schmiedet neue Pläne
In seiner jüngsten Mitgliederversammlung hat der Vorstand des Volkschors Thalia den Jahresbericht für 2022 vorgestellt und einen Ausblick auf seine Angebote für 2023 gegeben. Zunächst dankte Vorsitzende Beate Novy den Mitgliedern, Freunden sowie ihren Kollegen aus dem Vorstand für die tatkräftige Unterstützung. Schließlich hatten sie geholfen, die vier Konzerte im vergangenen Jahr zu stemmen - so wie zuletzt auch das Frühlingskonzert Anfang April.

Dort war in der Stadthalle Zeilsheim der Mandolinen-Club Kelkheim zu Gast. Der Erfolg dieser Konzerte ist nach Novys Worten auch dem großen Engagement des Chorleiters Heinz Marosch zu verdanken.

Dieses Jahr wird der Verein seine Sänger zu einem Sommerfest und einer Weihnachtsfeier einladen. Bei einem Tagesausflug am Samstag, 16. September steht auch Freunden und Förderern die Teilnahme offen. Ziel der Reise wird das Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach sein.

Auch 2023 wird der Chor das Programm des Zeilsheimer Nachmittags mitgestalten. Schon jetzt dürfen sich die Besucher auf das Weihnachtskonzert freuen, das am Freitag, 15. Dezember in der Evangelischen Kirche in Zeilsheim stattfinden wird.

Zur 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Monika Barz. Manuela Schwabe bleibt für zwei weitere Jahre Kassiererin. Als Beisitzerin wird Helene Bialon den Verein ebenso unterstützen. Neu gewählt wurden als Beisitzerinnen Rosemarie Göke und Elke Strahl-Ullrich. Gemeinsam mit Renate Weiß wird Horst Melchior künftig die Kassenprüfung übernehmen. Über die Ehrung für seine Treue freute sich Joachim Lellek: 40 Jahre war er als Sänger im Volkschor Thalia aktiv. red

Im Caféhaus spielt die Musik

ZEILSHEIM - Volkschor Thalia und Mandolinenclub Kelkheim treten gemeinsam auf

Gut besucht war das Konzert in der Stadthalle Zeilsheim. Der Volkschor Thalia brachte einen bunten Strauß an Melodien zu Gehör. FOTO: Maik ReussHeinz Marosch, der Leiter des Volkschores Thalia 1903, beschreibt das Lied „Von fern klingt leise eine Melodie“ von Manfred Bühler als ein „Tongemälde von besonderer Schönheit“, als er es dem Publikum in der Stadthalle Zeilsheim als erstes Stück des diesjährigen „Thalia-Cafehaus-Konzertes“ ankündigt. Statt Stuhlreihen sind dort zu diesem Anlass lange Tafeln eingedeckt mit Porzellan, an denen die Zuschauer Platz genommen haben und kurz zuvor noch selbst gebackenen Kuchen, frischen Kaffee und gemeinsame Gespräche genießen konnten. Das Format ist seit Jahren beim Publikum beliebt, wie sich auch bei der diesjährigen Auflage wieder einmal zeigt, zu der alle Plätze besetzt sind und das Konzert schon mit Spannung erwartet wird.

Mandolinen, Harfe und Kontrabass

Marosch leitet seit 42 Jahren den Chor, der seit den 1990er Jahren ein gemischter ist. Die Veranstaltung ist die erste von zwei geplanten Konzerten in diesem Jahr. Er sieht in dem ersten Lied auch gleich das Motto des musikalischen Ereignisses, denn „Von fern klingt leise eine Melodie“ ziehe auch eine Verbindung zu den Gästen, die der Volkschor Thalia mit dem Mandolinen-Club 1961 Kelkheim (MCK) eingeladen habe, sagt er. Deren Mitglieder haben bereits ihren Platz eingenommen als Orchester, in dem nicht nur die Mandolinen erklingen, sondern etwa auch Harfe oder Kontrabass gespielt werden.

Ludwig Gross ist einer der Musiker aus dem Orchester, der die Mondolinenspieler mit dem Kontrabass begleitet. Er ist seit dem Jahr 1989 beim MCK. Auch seine Frau, die die Mandola - die größere Schwester der Mandoline spielt- gehört dem Club an. Bei der Veranstaltung könne sie aber nicht mit dabei sein könne, erzählte er noch kurz zuvor in einem Gespräch und erklärte weiter: „Unser Orchester ist ähnlich aufgebaut wie ein Orchester mit Violinen und Bratschen.“ Auch in ihrem Orchester gebe es eine erste und zweite Mandoline und darauf aufbauend Mandolas. Die musikalische Leitung beim MCK hat Richard Franz.

Neben musikalischen Beiträgen des eingeladenen Orchesters, ist für das Ende des Konzertes geplant, dass zwei Lieder von den Mitgliedern des Thalia-Chores und des MCK gemeinsam dargeboten werden, darunter mit „Das Wandern ist des Müllers Lust“ ein traditionelles Volkslied. Der Chor habe eigens für das Konzert viele neue Lieder einstudiert, sagt Beate Novy, die Vorsitzende des Volkschores Thalia, der als Verein organisiert ist. Früher, erzählt sie weiter, galt die Mandoline als reines Zupfinstrument und doch sei sie so viel mehr, wie der MCK mit seinen musikalischen Beiträgen unter Beweis stelle.

Zunächst aber steht der Gesang der rund 30 Sängerinnen und Sänger des Volkschores Thalia im Mittelpunkt: „Das Morgenrot“ des Komponisten Robert Pracht (1878 - 1961) und das „Schifferlied“ des deutschen Komponisten Friedrich Silcher (1789-1860) greifen musikalisch romantisches Liedgut auf. Der instrumentale Abschnitt des MCK startet mit einer bekannten Melodie, der Titelmusik der 1980er Jahre-Serie „Die Dornenvögel“, einst komponiert vom weltberühmten Henry Mancini (1924 - 1994). Die Vorsitzende des MCK, Eva-Maria Schüler, beschreibt das daran anschließende Stück als „Potpourri an Schlafliedern“. „Swinging Sandman“ haben sie es genannt. Mit der Musik aus dem Filmklassiker „My Fair Lady“, komponiert von Frederick Loewe (1901 - 1988) und dem Klassiker „Take Me Home, Country Roads“ des Folk-Sängers John Denver (1943 - 1997) wird deutlich, dass die Mandoline modern klingend gezupft werden kann.

Zeitreise ins Italien der 1950er Jahre

Auch Heinz Marosch, noch besser bekannt unter seinem Künstlernamen Benny Maro, hat mit dem Song „My Happyness“, im Original gesungen von den Andrew Sisters, zum „Thalia-Cafehaus-Konzert“ einen ersten Solo-Auftritt. Ein weiterer soll mit dem Lied „Its Now Or Never“, das unter anderem von Elvis Presley interpretiert wurde, im zweiten Teil des Konzertes folgen, in dem der Chor zu einer Zeitreise ins Italien der 1950er und 1960er Jahre einlädt. Die ausgewählten Stücke des MCK wiederum reichen im zweiten Abschnitt von Gospel bis zu zeitgenössischem Liedgut mit „Leinen los, volle Fahrt“ der Band Santiano - instrumental dargeboten. Alexandra Flieth