Volkschor Thalia 1903

Frankfurt am Main - Zeilsheim e.V.

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Ein bisschen heile Welt zum Mut machen

„Oldie-Schlagerspaß“ beim Caféhaus-Konzert der Thalia kommt beim Publikum gut an

Heinz Marosch (rechts) leitet den Thalia-Chor seit bald 46 Jahren. Zusammen mit der Sulzbacher Sängervereinigung, seinem zweiten Chor, hat er beim jüngsten Caféhaus-Konzert den Schwerpunkt auf Schlager-Oldies gelegt. © Maik ReußZeilsheim – „Die nahezu euphorische Publikumsresonanz auf den erfolgreichen ,Oldie-Schlagerspaß‘ im vergangenen Jahr hat mich dazu inspiriert, erneut zu einer musikalischen Zeitreise einzuladen. Diesmal dreht sich das Schlager-Karussell durch 50 Jahre Musikgeschichte – von 1955 bis 2005“, sagte Chorleiter Heinz Marosch zum Auftakt des Konzerts „mit Caféhaus-Atmosphäre“ in der Zeilsheimer Stadthalle. Mit seiner Einschätzung hat Marosch goldrichtig gelegen, denn sein Zeilsheimer Thalia-Chor, erneut unterstützt von der befreundeten Sulzbacher Sängervereinigung, die er ebenfalls dirigiert, sorgte beim Frühjahrskonzert für einen melodischen Strauß beschwingter Lebensfreude. Viele Besucher sangen, swingten und klatschten mit bei den bekannten Melodien und Texten, die viele fast ein halbes Leben lang begleitet haben.

Beate Novy, Vorsitzende der Thalia, freute sich, dass mehr als 200 Freunde des Chorgesangs in die Stadthalle gekommen waren.

Bei der Ansage des ersten Titels, den der rund 50 Personen starke Chor präsentierte, wurde Dirigent Marosch philosophisch: „Im Leben jagen wir oft den großen Dingen hinterher: dem großen Glück, dem großen Gewinn, der großen Reise... und manchmal merken wir nicht, dass das wirklich Schöne oft ganz woanders steckt. Zum Beispiel, wenn man beim Bäcker merkt, dass der Kreppel heute größer ist als gestern, oder wenn man nach einer langen Probe feststellt, dass der Chorleiter heute erstaunlich gut gelaunt ist.“ Davon erzählte der erste Titel aus dem Jahr 1990, der von Patrick Lindner gesungen wurde: „Die kleinen Dinge des Lebens“.

Es folgte ein Lied, das allen Mut machen sollte, „Que sera, sera – was wird sein, was wird sein“ – ein Hit von Doris Day aus dem Jahr 1955 –, und danach das romantische Stück von Lys Assia von 1959, „Wenn die Glocken hell erklingen“.

So nahm der Chor das begeisterte Publikum mit auf die große Zeitreise mit weiteren Ohrwürmern wie „Komm ein bisschen mit nach Italien“, „Marina“, „Hello Mary Lou“, „Banjo Boy“, „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „,Über sieben Brücken musst du geh‘n“, bevor am Ende beim legendären „Sierra Madre“ Lichter leuchteten und die Besucher beim Schunkeln rote und gelbe Servietten schwenkten.

Als der Titel „Cinderella Baby, Mädchen aus dem Märchenland“ von Drafi Deutscher aus dem Jahr 1961 angestimmt werden sollte, versagte die Hallen-Tontechnik, und Dirigent Marosch war skeptisch, „ob wir das Märchenland überhaupt erreichen“. Er schloss aber blitzschnell seine eigene kleinere Anlage an, die er für den Fall eines Falles dabei hatte. Das Programm konnte nahtlos weitergehen und unter dem Dankesbeifall des Publikums für die spontane Überbrückung wurde das Märchenland musikalisch auch erreicht.

Bei den Konzerten der Thalia sind besondere Solo-Einlagen Tradition, die das Programm bereichern und für Abwechslung sorgen. Das ist dann ein Fall für die Sulzbacher Sängerin Susanne Fernholz, die als Solistin am Klavier mit den Udo-Jürgens-Liedern „Griechischer Wein“ und „Ihr von morgen“ erfreute. Und dann wird auch Chorleiter Heinz Marosch noch einmal für kurze Zeit zu Benny Maro – das ist der Künstlername, den er in seiner Jahrzehnte währenden Karriere gebraucht hat. „Aber jetzt nur noch bei Veranstaltungen meiner beiden Chöre“, unterstreicht das Dirigenten-Urgestein, das bald 46 Jahre den Thalia-Chor leitet.

Als Solist präsentierte er die Peter-Alexander-Hits „Ich zähle täglich meine Sorgen“ und „Die kleine Kneipe in unserer Straße“ sowie den „Puppenspieler von Mexiko“ von Roberto Blanco und „Rote Lippen soll man küssen“ von Cliff Richard.

Bei dem Cliff-Richard-Oldie sangen fast alle im Saal mit, sodass Marosch lächelnd resümierte: „Sie alle haben wunderschöne Stimmen, das war ein großartiger Chor. Kommen Sie doch donnerstags zum Thalia-Chor und singen Sie mit uns. Denn das Singen hält jung und gesund.“WM

Schlager-Karussell mit zwei Chören

Zeilsheim – Der Thalia-Chor aus Zeilsheim lädt gemeinsam mit der befreundeten Sängervereinigung Sulzbach zu einem schwungvollen musikalischen Nachmittag ein: Unter dem Motto „Schlager-Karussell“ erwartet die Besucher am Sonntag, 29. März, in der Stadthalle an der Bechtenwaldstraße 17 ein unterhaltsames Chorkonzert voller bekannter Melodien und guter Laune. Die nahezu euphorische Publikumsresonanz auf den erfolgreichen „Oldie-Schlagerspaß“ im vorigen Jahr hat Chorleiter Heinz Marosch dazu inspiriert, erneut zu einer musikalischen Zeitreise einzuladen. Diesmal dreht sich das Schlager-Karussell durch 50 Jahre Musikgeschichte von 1955 bis 2005 – mit vielen unvergessenen Hits. Auf dem Programm stehen bekannte Klassiker wie „Que sera, sera“, „Banjo Boy“ oder „Liebeskummer lohnt sich nicht“ sowie weitere beliebte Schlager, die zum Mitsummen und Mitklatschen einladen. Für zusätzliche musikalische Glanzpunkte sorgen die Solisten Susanne Fernholz am Klavier sowie Benny Maro (Gesang). Bei Kaffee und Kuchen können die Gäste das Konzert entspannt genießen. Los geht‘s um 15 Uhr; Einlass um 14.30 Uhr. Der Eintritt kostet 15 Euro inklusive Kaffee und Kuchen. Karten gibt es an den üblichen Vorverkaufsstellen in Zeilsheim, also Lotto-Ahmad, Touristik-Center Kunze, Schreibwaren Back und „Heike‘s Frisuren“. RED

Schlagerkarussell mit zwei Chören

Zeilsheim – Der Thalia-Chor aus Zeilsheim gibt am Sonntag, 29.März, unter Mitwirkung der Sängervereinigung Sulzbach um 15Uhr ein Caféhaus-Konzert bei Kaffee und Kuchen in der Stadthalle an der Bechtenwaldstraße 17. Unter dem Motto „Schlagerkarussell“ wollen die beiden Chöre mit ihrem Chorleiter und Solisten Heinz Marosch ihrem Publikum einen bunten Strauß bekannter Schlager überreichen – unter anderem mit den Evergreens „Que sera, sera“ und „Banjo Boy“. Wer Heinz Maroschs Alter Ego Benny Maro gerne singen hört: Er ist nur noch als Solist bei Veranstaltungen seiner beiden Chöre zu erleben.

Wie immer bei den Caféhaus-Konzerten gibt es für den Eintrittspreis von 15Euro auch Kaffee und ein Stück Kuchen. Einlass ist um 14.30 Uhr. Die Eintrittskarten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen in Zeilsheim – Lotto-Hessen Ahmad, Touristik-Center Kunze, Schreibwaren Back und „Heike‘s Frisuren“ – sowie an der Tageskasse erhältlich.RED

Sie ist die gute Seele des Chors

Thalia ehrt seine verdiente Sängerin Doris Füller – am 29. März ist das nächste Caféhaus-Konzert

Doris Füller hält gerührt den Blumenstrauß in der Hand, umgeben von ihren Mitsängerinnen. © PrivatZeilsheim – Sie ist fast seit der Gründung des Frauenchors der Thalia anno 1978 dabei: Doris Füller stieß am 1. März 1980 zu den Zeilsheimer Sängerinnen und Sängern – und kommt seither bei Wind und Wetter zu jeder Chorprobe. Grund genug für die Sänger, ihr verdientes Mitglied an seinem 90. Geburtstag bei der Probe in der Stadthalle mit Blumen und einem Geburtstagsständchen zu überraschen.

Doris Füller, so stellten ihre Mitmusiker bei dieser Gelegenheit fest, gehört längst zum Thalia-Inventar. Ihrer Liebe zum Chor geht im wahrsten Sinne auch durch den Magen: Lässt sie es sich doch nicht nehmen, für die Caféhaus-Konzerte leckeren Kuchen zu backen – und das Kaffeegeschirr in die Stadthalle zu transportieren. „Mit Deinem freundlichen Wesen bist Du bei allen gleichermaßen beliebt – und alle hoffen, dass Du der Gemeinschaft noch lange erhalten bleibst“, hieß es in der kleinen Laudatio auf das sichtlich gerührte Geburtstagskind. Das machte sich mit seinen Mitstreitern sogleich ans Proben, denn der nächste Auftritt des Volkschors Thalia unter Leitung von Heinz Marosch steht bald bevor: Fü