Volkschor Thalia 1903

Frankfurt am Main - Zeilsheim e.V.

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Thalia setzt Sahnehäubchen

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Zeilsheim: Gelungenes Caféhaus-Konzert mit Überraschungen

Mit seinen Caféhaus-Konzerten trifft der Volkschor Thalia den Nerv seines Publikums: Zu schöner Musik gibt es bei diesem Format Kaffe und Kuchen.

Chöre haben es nicht leicht, ihre Konzerte vollzubekommen: Viele wollen nicht mehr zwei Stunden stillsitzen und andächtig lauschen. Deshalb hat der Volkschor Thalia mit seinen Caféhaus-Konzerten einen Volltreffer gelandet: Die Atmosphäre ist entspannt, es duftet nach Kaffee, es gibt eine große Auswahl an leckerem, selbst gebackenem Kuchen - und der Chor singt zum Auftakt natürlich nichts anderes als Fred Raymonds "In einer kleinen Konditorei".

Das Caféhaus-Konzert "Bei uns zu Gast" in der Zeilsheimer Stadthalle war gut besucht - fast 400 Zuhörer waren dabei und lauschten den neuen Chorsätzen, die der Volkschor seit dem letzen großen Konzert einstudiert hat, daruter das von Hary Belafonte oder Miriam Makeba bekannte tansanische Liebeslied "Malaika" oder der vom Folk inspirierte, mitreißende Popsong "You Raise Me Up"-

Zwei Überraschungseier zauberte Chorleiter Heinz Marosch so kurz vor Ostern auf den mit Spitzendeckchen geputzten Caféhaus-Tisch: Seine Enkelin Leticia Kiefer (12) sang den Popsong "Read All About It" von Emeli Sandé und Hermann Rainer Saffran, Leiter des in Schwanheim beheimateten "Experimental-Chors", ließ seinen schönen Bass beim US-amerikanischen Folksong "Swanee River" erklingen. Saffran, ein Freund und Chorleiterkollege Maroschs, hat sowohl "Swanee River" als auch das von "Dschingis-Khan" bekannte "Moskau" eigens für gemischten Chor neu gesetzt. Festzustellen ist allerdings: Der Volkschor Thalia wird in nicht allzu ferner Zukunft ein Frauenchor sein, wenn sich keine Männer fnden. Nur acht Herren sangen beim Konzert mit, bei knapp 30 Frauen.

Ergänzt wurde das Caféhaus-Konzert vom Oberurseler Ensemble "Voice:Ten" mit Swing-Klassikern und zwei Elvis-Presley-Songs, dargeboten von Heinz Maroschs Alter ego Benny Maro. Die Technik macht's möglich, dass Maro im Duett mit dem King singen konnte.